Fahrradzukunft

Ausgabe 11

April 2010

Diese Ausgabe als PDF

Editorial

Ledersättel: Je nach Nutzerpräferenz nicht unbedingt ein altmodisches Thema. Jürgen Schulz und Rainer Mai berichten (etwas weitschweifig, dafür sehr authentisch ;o) über ihre Besitz-Erfahrungen. Rainer liefert zusätzlich Infos zu Wartung, Defekten und Reparaturmöglichkeiten. Und die Ergonomie-Expertin Juliane Neuß erklärt, warum Ledersättel für Frauen eher ungeeignet sind.

Mit der rapide zunehmenden Nutzung von Mobilgeräten aller Art ist das Verbraucherinteresse an der Stromversorgung und Akkuladung per Nabendynamo in den letzten Jahren stark gestiegen. Andreas Oehler stellt die Gretchenfrage und hat mit aufwendigen Messreihen herausgefunden, was die aktuell verfügbaren Produkte, darunter auch Eigenbaulösungen, wirklich können.

Stefan Buballa-Jaspersen berichtet über seine Erfahrung mit einem für den Reiseeinsatz scheinbar perfekt geeigneten Kettennietendrücker, der wegen eines technisch banalen Herstellungsfehlers bei der ersten Benutzung in der lateinamerikanischen Pampa versagte.

Das Angebot von scheibenbremstauglichen Starrgabeln für Tandems ist bescheiden. Heiner Schuchard hat sich mit diesem Problem auseinandergesetzt und die kritischen Biegemomente für die Dimensionierung einer brauchbaren Gabel berechnet – die bloß noch gebaut werden müsste …

Bernd Brettner präsentiert einen kleinen, vielseitigen Eigenbau-Lastenanhänger aus Aluminium-Schnellbauprofilen, der mit einfachen Mitteln nachbaubar ist – und sucht noch einen Hersteller dafür.

Und Andreas Oehler berichtet von der Vivavelo-Tagung Ende Februar in Berlin.

Wir suchen übrigens immer noch Mitarbeiter für das Markup unserer Artikel. Voraussetzungen: Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit und elementare HTML-Kenntnisse.

Viel Spaß beim Lesen dieser erfreulich dicken Ausgabe wünscht Rainer Mai für die Redaktion

Neu: Druckservice

Gedruckte Fahrradzukunft-Hefte sind per E-Mail bei Markus Weber bestellbar: info|Spamschutz: Text zwischen senkrechten Balken entfernen|@hgs5.net

Alle bisherigen Ausgaben können in beliebiger Stückzahl (z. B. eins) bestellt werden, zum Pauschalpreis 10 Euro pro Heft inklusive Versand, Zahlung per Paypal. Außerdem sind Fünferfolgen lieferbar (Ausgaben 0 bis 4 und 5 bis 9), für je 40 Euro, hier ist auch Banküberweisung möglich.

Die Preise mögen auf den ersten Blick hoch erscheinen, sind aber bei den Produktionsbedingungen (Druck und Versand auf Bestellung in kleinsten Stückzahlen) relativ günstig. »Eigenbau« per Copyshop ist wesentlich teurer, der Ausdruck auf dem heimischen Drucker ebenfalls, wenn man die Kosten ehrlich durchrechnet.

Wir sind froh, euch nun ein flexibles bezahlbares Druckangebot nennen zu können, das nicht zuletzt auf Leseranfragen zustandekam.