Fahrradzukunft

Ausgabe 9

Oktober 2009

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Minimalistischer Eigenbaukettenschutz

Minimax

von Wolfram Fischer

Handelsübliche Kettenschützer dienen meistens nur dazu, die Hosenbeine vor der öligen Kette zu schützen. Aufgrund ihrer oft schmalen, und an der Stirnseite nicht weit genug herunter gezogenen Bauform, schützen sie die Kette nicht vor dem Spritzwasser des Vorderrades. Der hier vorgestellte Kettenschutz erfüllt beide Anforderungen.

Der Kunststoffstreifen ist so breit, und reicht so dicht an den Kurbelarm heran, dass die Hosenbeine sich seitlich quasi im Windschatten des Kunststoffstreifens befinden und keinen Kontakt zur Kette haben.

Sinn dieses Kettenschutzes ist es jedoch vorrangig, die Kette vor der Pfützendusche des Vorderrades zu schützen.
Erfahrungsgemäß halten die Ketten dadurch etwa eineinhalb mal so lange wie ohne. Der Schutz besteht aus einer sogenannten, separat im Fachhandel erhältlichen, Steckbrille, wie sie unterhalb des Kettenschutzes auf dem Boden liegt, 4 Blindnieten oder Blechschrauben und einem 40 mm breiten Kunststoffstreifen, der aus einer Kunststoffbox herausgeschnitten wurde.

Zum Autor

Wolfram Fischer, Frankfurt am Main, ist Maschinenbauingenieur und Inhaber von Bikefish Individualräder.
Schwerpunkt seiner Entwicklungen ist die ergonomische Optimierung von Fahrrädern und Komponenten.

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