Fahrradzukunft

Ausgabe 9

Oktober 2009

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Editorial

oder »Verzögerungen liegen nicht immer nur an den Leuten dahinter«

Das Thema Elektro-Fahrräder, schon für die vorletzte Ausgabe angekündigt, erwies sich als schwer im Magen liegender Brocken. Informationen jenseits des Marketinggelabers sind kaum zu erhalten. Dies haben Andreas Oehler und Rainer Mai bei ihren Recherchen erfahren müssen.

Rainer Mai hat den Elektrorad-Rummel einer kritischen Würdigung unterzogen und berichtet in einem weiteren Artikel über einen kühnen Selbstversuch diesbezüglich.

Andreas Fuchs hat sich Gedanken gemacht, warum und wie Elektrofahrräder die Reichweite von Radfahrern erhöhen können. Die rechtlichen Randbedingungen sind da je nach Land unterschiedlich und grenzen das Potential ein. Andreas Oehler beleuchtet in seinem Artikel Elektrofahrräder kritisch in Bezug auf die Ökobilanz, hier u. a. die Seite der Akkus.

Von Lui Frimmel und Jürgen Buss gibt es einige Vergleiche zur Historie der Hilfsantriebe. Pedelecs sind nicht die ersten Fahrräder mit Hilfsantrieb.

Auch die vergleichenden Versuche von Kettenschützern brauchen ihre Zeit. Man kann halt nicht mehrere Fahrräder zugleich fahren. Und wie man sich preiswert und schnell einen Großteil des verschleißenden Schmutzes von Kettenschaltungsketten verbannt beschreibt Wolfram Fischer.

Eine neue, sehr individuelle, Fahrradmesse wird uns von Juliane Neuß vorgestellt. Die EHBE füllt eine Lücke und wird ihr Publikum in den nächsten Jahren deutlich vermehren.

Das Thema »FZ selbstgebastelt« geht auf die Problematik ein, dass es trotz intensiver Suche des Redaktionsteams keinen preiswerten »Print on demand«-Service gibt. Die Leser sind für die Lektüre jenseits des Computers leider vorerst also auf’s Selber-Ausdrucken und -Binden angewiesen.

Wir freuen uns über alle Zuschriften. Die Artikelvielfalt lebt durch Autoren jenseits der Redaktionsteams. Meldet Euch, wenn Ihr interessante Artikel habt! Auch sind wir immer auf der Suche nach schönen Photos und Stilblüten für die Rubrik Hohlspeiche.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht das Redaktionsteam.

Olaf Schultz

Erstmalig waren wir auch auf der Spezi vertreten und freuten uns über viele interessante Diskussionen mit Autoren und Lesern.

Mit dieser Ausgabe erscheint die gesamte Website vollständig überarbeitet – inklusive aller bisher erschienenen Ausgaben (Auszug der Änderungen).

Das war eine Mammutaufgabe, die im April 2008 begann und in den letzten Monaten vollendet wurde. In der letzten Ausgabe hatten wir nach Helfern gesucht.

Vielen Dank an dieser Stelle an Patrick Kibies, Alexander Brock, Hermino Katzenstein, Udo Steinbach, Markus Schüttler für Eure Mithilfe. Besonders freuen wir uns, dass Adam Schmalhofer zum Team dazugestoßen ist. Er hat Skripte erarbeitet, die den gesamten Erscheinungsprozess erheblich erleichtern.

Andreas Borutta