Fahrradzukunft

Ausgabe 15

April 2013

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Editorial

Nun ist sie endlich da, die 15. Ausgabe der Fahrradzukunft. Es hat schon wieder fast ein Jahr gedauert, aber wenigstens nur fast. Hindernis eins gegen kürzere Abstände ist ein gewisser Mangel an Artikeln. Es dauert einfach bis wir genügend Material für eine Ausgabe zusammen haben. Daher hier nochmal der Aufruf: Schreibt für Fahrradzukunft!

Hindernis zwei ist – so ehrlich sind wir – unsere eigene Trägheit. Manchmal schafft es die Redaktion nicht, die Artikel zu sichten, mit den Autoren zu sprechen und so die Artikel fertigzustellen. Das liegt zum Teil daran, dass wir ehrenamtlich arbeiten. Kommt dann der Brotberuf dazwischen, bleibt einiges liegen und liegt auch anschließend mal länger herum. Wenn jemand ein Patentrezept hat, wie das abzustellen ist, dann immer her damit. Wir suchen daher zur Arbeitsentlastung weitere Mitarbeiter für die Redaktion. Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich berufen fühlt, die Koordination zu übernehmen und vor allem durchzusetzen. Vorsicht! In diesem Job darf man keinen Dank erwarten.

Was ist drin in Nummer 15?

Bernd Sluka (that’s me) hat die am 1. April in Kraft tretende StVO analysiert. Darin wurden gegenüber der letzten großen Änderung aus 2009 einige Neuheiten versteckt. Juliane Neuß berichtet in einem Nachtrag zur letzten Ausgabe aus den Zeiten als Fahrradhelme noch exotisch waren. Praktische Erfahrungen aus dem Tandemurlaub mit einer mobilitätseingeschränkten Person steuert Hans-Jürgen Staude bei.

Heiner Schuchard hat einen interessanten Artikel von Adrian Griffiths über Experimente mit der Übertragung des Federungskonzepts vom Citroen 2CV auf Fahrräder eher frei ins Deutsche übersetzt. Stephan Rohn erfreut sich an der Einfachheit von Zweigang-Nabenschaltungen. Schließlich trägt Rainer Wingender zwei Lösungsvorschläge bei: Die Kombination von Lowridern und einer Federgabel sowie von Scheibenbremsen im Hinterrad mit einem Gepäckträger.

Eine unterhaltsame Lektüre wünscht für die gesamte Redaktion

Bernd Sluka

Tempo 30 bringt mehr Sicherheit und weniger Lärm.

Tempo 30 entspannt die Situation für Radfahrer.

Fahrradzukunft unterstützt daher das europäische Volksbegehren »30 km/h – macht die Straßen lebenswert«, das sich für Tempo 30 als Standardlimit in Städten und Dörfern einsetzt – europaweit.

Bitte unterzeichnen auch Sie die Initiative.