Fahrradzukunft

Ausgabe 18

April 2014

Diese Ausgabe als PDF

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

pünktlich zur Spezialradmesse (SPEZI) in Germersheim liegt die Nummer 18 der Fahrradzukunft vor. Wir bedanken uns dafür bei zahlreichen neuen Autoren, die für diese gut gefüllte Ausgabe geschrieben haben.

Viele der Artikel lassen sich unter die Schlagworte Fördern und Fordern einordnen: Die Förderung des Radverkehrs als wichtigen Verkehrsträger ebenso, wie überhaupt eine Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad zu ermöglichen. So fuhr nicht nur der Vater unseres Autors mit stolzen 89 Jahren noch ein geeignetes Rad (»12 Jahre mit drei Liegetrikes«), selbst mit Querschnittslähmung kann man heute selbstständig in die Pedale treten (»Das BerkelBike«). Auch mit drei Kindern ist man mit der richtigen Ausstattung nicht unbedingt auf ein Auto angewiesen (»Tandemfahren mit Kindern«).

Aber es kommt nicht nur auf die Ausstattung mit einem passenden Rad an, sondern auch auf eine geeignete Infrastruktur, damit die zuvor aufgezeigten Möglichkeiten nicht ungenutzt oder weit unter ihren Potenzialen bleiben. Das fängt mit kleinen Ärgernissen vor der Ampel an (»Radfahrers Kampf mit den Schleifen«), auch der Liegeradfahrer Linus wird durch eine Ampel jeden Morgen ausgebremst, erstreckt sich aber unter Umständen auf jeden Meter der täglich zurück gelegten Radwege (»Nur Komfort? Oberflächenqualität von Radverkehrsanlagen«). Auf durchaus streitbare Weise fordert der Artikel »Mobbingstreifen« deshalb eine gleichberechtigte Verkehrsteilnahme mit dem Rad.

In »Radfahren: gefährlich oder gesund?« wägt der Autor schließlich die Chancen und Risiken eines jeden Einzelnen bei der Teilnahme am Stadtverkehr gegeneinander ab.

Die Fahrradzukunft wäre aber nicht die Fahrradzukunft, würden wir nicht zusätzlich mit aufwändigen Messungen objektive Informationen und Vergleiche bieten, die Sie in dieser unabhängigen Form so leicht nirgends sonst finden werden. Diesmal ergänzen wir die Dynamo-Messreihe aus Heft 1 (Nabendynamos im Labortest) und Heft 14 (Neue und exotische Nabendynamos) um aktuelle Felgenläufer, die ihre Daseinsberechtigung keineswegs verloren haben. So werden einige spannende Neuentwicklungen sicherlich ebenso ihre eingeschworenen Liebhaber finden, wie es der Half-Step-Schaltung seit Jahrzehnten gelingt.

Wir danken herzlich allen unseren Spendern, die damit Fahrradzukunft erst ermöglichen und unsere Arbeit unterstützen.

Viel Spaß mit dieser Ausgabe wünscht Euch für die Redaktion

Wolfram Steinmetz

Für Freunde des gepflegten Fahrradfilms

Zum 9. Mal findet das internationale Festival des Fahrradfilms (ICFF) statt, dieses Jahr am 11. Oktober 2014 in den Flottmannhallen in Herne. Der Einsendeschluss für Filmbeiträge ist der 31. August. Dreht die letzte Einstellung, macht den letzten Schnitt und dann ab mit dem Film an die Festivaljury: Details zur Einreichung und zum Anmeldeformular.

Und wir von Fahrradzukunft suchen jemanden, der über das Festival berichtet. Besucht das ICFF 2014 und schreibt für uns darüber!